#29 Rückblick: Auf dem Weg zur Donau

„36 Grad und es wird noch heißer…“ Seit Wochen klettern die Temperaturen in die Höhe, nur unterbrochen von vereinzelt heftigen Gewittern, doch wir radeln stetig voran. Gerade folgen wir genüsslich dem Donau-Radweg, suchen immer wieder schattigen Unterschlupf und springen ab und an ins ganz schön warme Donau-Wasser. Morgen machen wir uns auf nach Bulgarien. Juhu! Wir freuen uns schon auf Schafskäse und das Schwarze Meer. Aber bis zum hoffentlich kühlen Meereswasser liegen noch so einige Kilometer im prallen Sonnenschein vor uns. 

Bevor es zum nächsten Land geht, kommt nun Ausführliches aus unseren letzten beiden Reisezielen: Bosnien-Herzegowina und Serbien – zwei besonders interessante Länder, die uns sehr überrascht haben. Also, auf geht’s:

Ende Mai überquerten wir die Grenze von Montenegro nach Bosnien-Herzegowina. Beim Grenzübergang an der Drina reihten sich die Raftingboote wie eine Perlenkette im strahlenblauen Flusswasser aneinander. Kaum auf neuem Staatsgebiet angekommen, stellten wir die erste Besonderheit fest: Uns wehte die serbische Fahne entgegen. Moment, wir waren doch in Bosnien-Herzegowina. Doch genau genommen, befanden wir uns in der Republik Srpska – eine eigene Entität innerhalb des Landes mit eigenem politischen System. Ganz vereinfacht ausgedrückt, will dieser (recht große) Landesteil lieber zu Serbien gehören, weil die Bevölkerung aus sehr vielen bosnische Serben besteht. (Fun Fact: Der für uns auffälligste Unterschied zwischen Bosnisch und Serbisch ist die Schrift. So schreiben die serbischstämmigen Kyrillisch, wohingegen in den bosnischen Gebieten Latein geschrieben wurde. Für uns und Google Translate war das mitunter ganz schön verwirrend. Mit wem sprach man gerade? Musste die Übersetzung jetzt auf Kyrillisch oder Latein angezeigt werden?)

Wildzelten in Bosnien-Herzegowina?

Der erste Tag im neuen Land war für uns recht kurz. Ein beeindruckendes Gewitter holte uns ein und wir blieben lieber in einer Mini-Hütte auf einem Campingplatz. Doch schon in der zweiten Nacht mussten wir wildcampen, weil es kaum Campingplätze gab. Camping an sich schien insgesamt noch kaum bekannt. Eigentlich wollten wir Wildzelten vermeiden, denn es liegen immer noch unzählige Landminen aus dem Bosnienkrieg (1992 bis 1995) herum. So wird immer noch geraten, sich nur auf offiziellen Wegen aufzuhalten. Wir fanden zum Glück eine garantiert gefahrlose bäuerliche Wiese. Außerdem luden wir uns extra die offizielle Minen-App des Mine Action Center herunter, die uns die verminten Gebiete genauestens anzeigte. Das war jedoch wenig beruhigend. Es ist unfassbar wie viele stille Gefahren noch lauern.

So konfrontiert mit den Spuren des Krieges, versuchten wir stets, uns zu informieren. Während wir in die Pedale traten, hörten wir fleißig Podcasts, um uns über die Geschichte des Landes schlau zu machen. In den Pausen stöberten wir durch Wikipedia, den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung und lasen viele weitere Artikel online. Doch je mehr wir lernten, desto mehr Fragen kamen auf. Der Zusammenbruch Jugoslawiens ist dann doch komplexer als in einem kurzen Podcast oder Artikel zusammengefasst werden kann. 

Mostar – Eine Stadt mit Geschichte

Wir fuhren derweil bis nach Mostar. Auf dem Weg dorthin erkannten wir schnell, dass wir eigentlich am Ende unserer Kräfte waren. Die vielen Höhenmeter, die wir in Montenegro gerockt hatten, zerrten heftig an uns. 10 km vor der alten Stadt erwartete uns ein ganz kleiner Campingplatz (mit gerade mal sechs Plätzen). Also beschlossen wir, da zu bleiben. Neben der angenehm privaten Atmosphäre, war das ausschlaggebende Argument für diesen Ort, die drei wahnsinnig niedlichen kleinen Kätzchen, die ums Zelt tollten. Cat Content hilft einfach immer beim Entspannen.

Zwei Tage chillten wir, ganz ohne Bewegung. (Zum Glück stand unser Zelt direkt vor der Küche.) Ein Highlight in dieser Zeit: Die Einladung zum Chili vom schicken Nachbarcamper. Sehr lecker. Doch schließlich trauten wir uns am dritten Tag dann tatsächlich wieder raus und fuhren sogleich mit dem Bus Richtung Mostar. Dort stürmten wir begeistert in den DM und frönten dem Luxus, bekannte Produkte kaufen zu können. Auch der sehr dringende Friseurbesuch wurde gleich erledigt.

Schließlich stand der Besuch des „Museums des Krieges und des Genozids“ an. Die Ausstellung zeigte viele persönliche Exponate und erzählte individuelle Geschichten. Auch die Grausamkeiten in den Konzentrationslagern und die massenhaften Morde wurden sehr eindrücklich dargestellt. Uns fehlte jedoch ein wenig die politische und geschichtliche Einordnung. Wie war die Vorgeschichte, wie war der Ablauf, wie die politischen Rahmenbedingungen? Schockiert, traurig und mit vielen Fragen kamen wir wieder heraus. Abends auf dem Campingplatz tauschten wir uns dann intensiv mit dem deutschen Camperpärchen aus und suchten gemeinsam online nach Antworten. 

Am nächsten Tag wurden wir schließlich wieder sportlich. Wegen der großen Hitze (auch hier war es schon 36 Grad) standen wir früh auf. Mit Helm, Gurt und Bremse, ging es pünktlich 7 Uhr los. Das Equipment für Klettersteig hatten wir uns schon am Tag zuvor besorgt und so wanderten wir ganz alleine durch eine Schlucht, mit Unmengen von kleinen fidelen Fröschen in Pfützen. Im Gras raschelten die Salamander und Schlangen (das meiste waren wohl ungefährliche Schleichen, wie wir im Nachhinein erfuhren). Und der Klettersteig hielt aufregende Passagen für uns bereit. So kraxelten wir sehr glücklich durch die Natur und genossen die Aussicht. 

Sarajevo – Hauptstadt mit Lost Place 

Nach diesen erholsamen Pausentagen düsten wir Richtung Hauptstadt. 150 km in zwei Tagen, trotz einiger Hügel. Jihaa. Kaum in Sarajevo angekommen, kündigten sich Regentage an. Uns war das Recht. So hatten wir einen guten Grund, schöne Cafés auszuprobieren. Wir schlenderten durch die Altstadt und kamen auch an der berühmten Brücke vorbei, an der es 1914 das Attentat auf Franz Ferdinand gegeben hatte, was ja bekanntlich den 1. Weltkrieg auslöste. Unsere Köpfe waren aber noch so mit der jüngeren Geschichte Jugoslawiens und dem Bosnienkrieg beschäftigt, dass wir festellen mussten, dass wir für eine intensivere Beschäftigung mit dem ersten Weltkrieg nicht mehr viele Kapazitäten hatten.

Dafür entdecken wir einen beeindruckenden Lost Place. In der Stadt gibt es mittlerweile wieder eine Seilbahn (2018 nach der Zerstörung im Krieg neu eröffnet), die auf die umliegenden Berge führt und von dort ist es nicht weit zu der alten Bobbahn der Olympischen Winterspiele 1984. Ausgerechnet in den Tagen, als wir in der Hauptstadt verweilten, fuhr sie wegen Reparatur-Arbeiten nicht. Also mühten wir uns zu Fuß den Berg hoch. Irgendwann stapfen wir etwas verloren durch den Wald und uns wurde ganz schön mulmig zumute. Mit Gedanken an die ganzen Minen liefen wir lieber wieder ein Stückchen zurück, um einen anderen Weg zu nehmen. Kaum hatten wir die alte und verlassene Bobbahn gefunden, waren wir hin und weg. Wir konnten die ganze Bahn von oben bis unten laufen, die Wände der alten Rennstrecke waren mittlerweile mit bunten Graffiti verziert. Vielleicht lag es am Regen oder der kaputten Seilbahn, jedenfalls waren wir fast alleine. Also, Selfie-Time!

Gastfreundschaft: Schlafen bei Familien

Bisher haben wir meistens entweder auf Campingplätzen oder wild in der Natur unser Zelt aufgeschlagen. Umso abgefahrener war es für uns, dass wir gleich an drei hintereinander folgenden Tagen bei Familien eingeladen wurden.

Bei der ersten sind wir gelandet, weil wir sehr lange auf ein Schild mit „Bike Camping“ starrten. Nur das dieses „Camping“ weit und breit nicht zu sehen war. Von den Nachbarn angesprochen, was wir denn suchten, erzählten wir von unserer Not, dass wir dringend einen Platz zum Schlafen bräuchten. Noch immer hatten wir ganz schön Respekt vor den Mienen und trauten uns nicht überall hin. Wir hatten Glück: Nada hatte 45 Jahre lang in Deutschland gearbeitet und sprach perfekt deutsch. Nur konnte sie überhaupt nicht nachvollziehen, was wir suchten und was wir machten. Auf den Witz von ihrem Sohn, wir könnten ja im Garten auf der Wiese schlafen, war sie zunächst vollkommen entrüstet. Draußen schlafen, auf einer Wiese? Das ist zu gefährlich! Nach einigen verzweifelten Blicken von Anke konnten wir letztlich doch im Garten von Sohn Micki unser Zelt aufschlagen. Nada fragte nochmal skeptisch nach, was sie machen sollte, wenn die Polizei nach uns fragen würde und ob wir auch Papiere hätten. Doch schon am Abend löste sich die erste Skepsis und wir bekamen vier frische Eier von den hofeigenen Hühnern fürs Frühstück geschenkt. Mh … lecker. Und am nächsten Tag war das Eis dann vollends gebrochen. Vor allem Micki freute sich uns schon 6.30 Uhr (vor dem ersten Müsli) auf einen Sliwowitz einzuladen… ach und noch ein Zweiter ging doch auch noch. Von Nada bekamen wir zum Abschied Salat und Frühlingszwiebeln aus dem Garten, selbstgemachtes Brot, selbst geschossene Wild-Bratwurst, Kekse und eine Einladung, ob wir nicht länger bleiben wollten, schließlich würden sie nachmittags noch mal grillen. Seitdem sind wir im regelmäßigen Kontakt. Schön. 

Am nächsten Tag machte Dana dann eine Unterkunft klar. Wir fanden nicht wirklich einen Camping-Spot und so fragte sie mutig mehrere Männer, die vor einer Bar saßen, ob einer von ihnen etwas wüsste. Campingplatz? Pension? Fehlanzeige. Doch ein etwas schüchterner Mann meinte: „Kein Problem ich habe ein Haus.“ Auch die anderen Kerle bestätigen, ja wirklich, das sei kein Problem, er hat Frau und Kinder. Mh…nagut. Wir wagten es, schließlich sei es ja auch ganz in der Nähe. Naja, wie das mit Autofahrenden halt so ist, radelten wir ihm dann hechelnd nochmal 7 km hinterher. Aber es hat sich wahrlich gelohnt. Die Gastfreundschaft war überwältigend: Es gab Baklava mit Tee, wir konnten duschen und spätestens als unsere Wäsche liebevoll mit viel duftendem Weichspüler gewaschen wurde, haben wir uns sehr, sehr glücklich geschätzt. Die Kommunikation mit Google Translator war nicht immer einfach, dennoch verstanden wir uns alle gut. Hashids Frau kochte, zeigte uns Familienfotos und zur Not wurde einfach immer die Tochter in Kanada zum Übersetzen angerufen (wie spät es wohl bei ihr so war?). Sehr satt und sehr glücklich schliefen wir auf dem Familienschlafsofa ein. Und am nächsten Morgen durften wir erst losradeln als Hashid extra bei der Bäckerei war, sie zur Hälfte leer gekauft hatte und mit vielen Energy Drinks, süßen Croissants und belegten Brötchen zurückkamen. 

Am dritten Abend (wir hatten gerade die Grenze nach Serbien passiert) waren wir auf der Suche nach einem Platz als uns ein Mann mit perfekten Deutsch (und leicht schwäbischen Dialekt) ansprach, wo wir denn hinwollten. Mutig geworden von den vorausgegangenen Erfahrungen antwortete Anke, dass wir einen Platz zum Campen suchten … auch er lud uns ganz selbstverständlich zu sich ein. Mischa ist in Deutschland geboren und aufgewachsen, arbeitet und lebt aber seit 15 Jahren in Serbien und kümmert sich um die Häuser seiner Familie. Obwohl er, seine Frau und seine Schwester gerade um seinen kranken Vater bangten, wurde ausgiebig für uns gesorgt. Abends wurde eine große Grillplatte Fleisch aufgefahren und wir schnibbelten noch etwas Restsalat von unserer ersten Übernachtung dazu. Auch hier wurde wieder für den nächsten Tag mit vielen Fleisch und Keksen ausgestattet. So langsam hatten wir das Luxusproblem, viel zu viele Lebensmittel dabei zu haben. Aber bei all dem Gestrampel in die Pedale, futtern wir auch so einiges Weg.

Diese drei Übernachtungen waren unglaublich für uns. Die Gastfreundschaft einfach überwältigend. Und wir haben einmal mehr gelernt: Am Ende sind alle unglaublich offen und hilfsbereit, egal aus welcher Gegend sie stammen. Wir wurden jedenfalls im Bosnischen Teil, in Srpska und in Serbien eingeladen. Vielen Dank euch allen!

Srebrenica – Gedenken an Kriegsverbrechen 

Doch bevor wir nach Serbien einfuhren, statten wir noch der Gedenkstätte von Srebrenica einen Besuch ab. Bedrückt wandelten wir zwischen den Gräbern der ermordeten Bosniaken. Auch in den Räumen der ehemaligen UN-Base, blieben wir schockiert und ratlos zurück. Wir haben in den letzten Tagen so viele freundliche und hilfsbereite Leute getroffen, Bosniaken, bosnische Serben, Kroaten … Wie konnte es je zu diesem gewaltsamen Krieg kommen? Wie konnten diese Leute, die noch heute mit Schrecken davon erzählen, so einen Hass entwickeln? Es ist unbegreiflich für uns.

Mit etwas mulmigen Gefühlen fuhren wir nach Serbien. Nach all der Aufarbeitung von bosnischer Seite, fragten wir uns, wie es wohl in Serbien wird. Doch schnell verloren wir unsere Scheu. Das Land begrüßte uns mit sanften Hügeln und bildschönen Dörfern. Die Straßen waren gut ausgebaut und ließen sich super fahren. Wir kamen schnell voran und spätestens als uns Mischa aufnahm, war klar: Serbien punktet mit Freundlichkeit. So düsten wir bis Belgrad, bekamen am Straßenrand Tomaten geschenkt, wurden auf einen Kaffee eingeladen und erhielten kalte Getränke.

Belgrad – endlich wieder Großstadt

In Belgrad erwartete uns mal wieder Besuch. Steff flog für eine Woche ein und so machten wir zusammen die Großstadt unsicher. Wir freuen uns immer über Gäste und dass so viele Freund:innen vorbeikommen, hätten wir echt nicht gedacht. 

Belgrad bekam jedenfalls sehr viele Punkte in unserem Städteranking. Die Stadt ist mit ihren 1,7 Mio. Einwohner:innen erstaunlich ruhig, friedlich und entspannt. Es gibt noch viel gut erhaltene Gründerzeithäuser, überall locken süße Cafés, schicke Restaurants und coole Kneipen. Am Save-Ufer lässt es sich ganz romantisch flanieren und die Burg Kalemegdan bietet eine fantastische Aussicht auf die Stadt mit ihren beiden Flüssen (Donau und Save) und Grünanlagen. Wow! Wir waren begeistert. Als wir dann noch entdeckten, dass Belgrad eine queere Szene hat (die sich gerade auf den EuroPride im September vorbereitet), waren wir vollends überzeugt. Ob absurder Schlagerabend, dröhnender Elektrobass oder alternative Drag-Shows, wir fanden jeden Abend einen Grund, Bier zu trinken, zu tanzen und spät ins Bett zu gehen. Danke Steff für diese schöne queere Zeit!

Und noch ein Highlight brachte der Besuch von Steff mit sich: Für Dana war die erste Nacht im Zelt eine ganz besondere. Endlich wieder auf einer vernünftigen Isomatte schlafen! Steff hatte uns aus Berlin Ersatz für die komplett delaminierte Matte mitgebracht und Dana rollte sich wohlig und glücklich auf der neuen Matte umher.

Im Naturschutzgebiet: Der Donauradweg

Kaum hatten wir die Hauptstadt verlassen, landeten wir im Naturschutzgebiet und radelten die Donau entlang. Zwar ist der Weg zwischendurch wenig ausgebaut, so dass wir teilweise auf dem Damm fuhren – mal schottrig mal sandig -, dafür waren wir mitten im Vogelparadies. Ob Reiher oder Schwäne, ob Greifvögel oder Rabenschwärme, für Birdies gab es viel zu sehen. 

Und das Beste ist hier natürlich, dass es schön flach ist und wir endlich wieder Strecke machen können. 

Neben Hochgebirgsebenen haben wir nun Flusslandschaften für uns entdeckt. Da es wenig Brücken gibt, mussten wir auch schon auf eine Fähre steigen. Jetzt wissen wir: Bootstouren auf der Donau lohnen sich definitiv. Die Donau ist unfassbar breit! Es gibt so viele Burgen, pittoreske Städtchen oder einfach nur schöne Natur. 

Für den Donauradweg lassen wir uns jetzt viel Zeit. Regelmäßig bauen wir Pausentage ein, um in der Donau zu schwimmen und am Ufer zu relaxen. 

Und die serbische Bevölkerung überrascht uns immer wieder. Neulich saßen wir bei 36 Grad, erschöpft am Straßenrand im Schatten und ruhten uns für die letzten Kilometer des Tages aus, als ein Transporter anhielt, eine eiskalte Flasche Wasser brachte und wieder davondüste. Noch bevor wir glücklich das Wasser austranken, kam er wieder zurück und brachte eine Familienpackung Eis (inklusive Löffel). Mh… Nun ist unser Bedarf an Eiscreme erstmal gedeckt.

Und was bleibt von Bosnien-Herzegowina und Serbien?

Während wir diese Zeilen schreiben, fällt uns auf: Wow, das alles haben wir in einem Monat erlebt. Wir trafen unterschiedliche Menschen, sahen beeindruckende Landschaften und aßen reichlich. Bosnien-Herzegowina hat uns geschichtlich und politisch total gepackt. Die vielen Spuren des Krieges brachten uns zum Nachdenken. Während uns die Leute mit ihren Geschichten berührten. Beim Thema Sehenswürdigkeiten war die Bobbahn in Sarajevo ein großes Highlight für uns. Wir mögen einfach Lost Places. Und schließlich hat uns Serbien landschaftlich absolut überrascht. Die kleinen Hügel, die Auenlandschaft an der Donau… einfach malerisch. Was beide Länder eint, ist ihre Gastfreundschaft, herzliche Menschen und die reichhaltige Küche. Wir sagen nun Tschüss und reisen weiter nach Bulgarien. Mal sehen, was uns da erwartet…

Du findest unsere Reiseberichte toll? Oder magst uns einfach so unterstützen? Wir freuen uns über jeden Euro, denn davon können wir auch unvorhergesehene Kosten (wie Reparaturen) decken oder uns mal eine kleine Pension gönnen.

Veröffentlicht von Fabulous Female Cyclists

Ich bin gerade 14 Monate mit dem Fahrrad unterwegs. Berlin-Sydney

4 Kommentare zu „#29 Rückblick: Auf dem Weg zur Donau

  1. Es ist sooo spannend, eure Berichte zu lesen!!! Leider habe ich dazwischen mal den ein oder anderen verpasst… Aber kann man ja jederzeit nachlesen. 🙂

    Hach, der Lost Place hätte mir auch gefallen! ❤ Aber überhaupt – auch hier ist die Landschaft einfach wahnsinnig schön!!!

    Finde das so toll, dass ihr immer so wundervolle Begegnungen habt. Euer Herz muss voll sein. 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Hach, Danke. So ein Feedback tut ja immer gut, zu lesen.

      Wir haben uns jetzt ganz fest vorgenommen, ein wenig Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft mit nach Berlin zu bringen. 😄 Irgendwie müssen wir all die Gastfreundschaft ja auch wieder zurück geben.

      Gefällt 2 Personen

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