Es ist vollbracht. Wir haben 10.000 km geschafft. 🎉🚴🚴♂️ Bevor wir losfuhren, träumten wir von diesem Ziel und nun ist es endlich so weit. Wahnsinn. Was frau alles erreichen kann. Ziel gesetzt, geflucht, gejammert, geschwitzt, gestrampelt und letztlich doch geschafft. Jihaaa.🤩
Und wir sind diese Woche über eine neue Landesgrenze gefahren. Nun verweilen wir für zirka 3 Wochen in Malaysia.🇲🇾
In Malaysia angekommen.Achtung, Affen!Reisfelder und …… Palmwälder prägen die Landschaft.Selfie-Time im Guesthouse.Malaysia begrüßte uns mit tollen kleinen Wegen.
Zum gebührenden Abschluss von Thailand waren wir noch einmal ausgiebig bei der Thai-Massage und haben uns verprüg… äh zusammenfalten lassen. Außerdem schlenderten wir über einen Markt anlässlich des Chinesischen Neujahrsfests (die Thais feiern geschickt gleich 3 mal den Jahreswechsel: gregorianisch, chinesisch und schließlich im April thailändisch) und bestaunten eine junge Rockband.
Ganz schön braves Publikum für Rockmusik.Chinesisches Theater.Die letzte Thai- Massage.Goodbye, Thailand.
Wir werden Thailand sicherlich vermissen. Dank der perfekten Straßen, des rücksichtsvollen Straßenverkehrs, des leckeren Streetfoods und den wohltuende Massagen an jeder Ecke, ist es das perfekte Rad-Reiseland.✌️🚴🌴
Du findest unsere Reiseberichte toll? Oder magst uns einfach so unterstützen? Wir freuen uns über jeden Euro, denn davon können wir auch unvorhergesehene Kosten (wie Reparaturen) decken oder uns mal eine kleine Pension gönnen.
Auf zu den Highlights: Letzte Woche fuhren wir mit Zug und Fähre nach Ko Tao und Ko Samui und wagten uns damit ins Touri-Paradies. Dana war sogar mit Schildkröten und Haien 😱 schnorcheln. 🐢🦈🤿 Und bewunderte die Unterwasserwelt im Golf von Thailand. Wow.
So nah kam Dana den Kleinen.Selfie mit Mini-Hai Anke entspannt zwischen Haien.
Die beiden Inseln locken mit perfekter Infrastruktur und Traumstränden, sogar der Gang ins Restaurant ist – dank englischsprachiger Karte und vegetarischen Gerichten – total easy. Doch schon nach 4 Tagen hatten wir genug von den zahlreichen deutschen und französischen (Langzeit-)Reisenden und setzten zurück aufs Festland. 🚢🏝️
Mit der Fähre zu den Inseln.Bitte nicht füttern.Blick über Koh Samui.Koh Nang Yuan.Selfie-Time.Der Strand von unserem Hotel auf Ko Tao.
Nun fahren wir entspannt an der Thailändischen Riviera entlang, zelten zwischen Palmen, genießen Thai-Massagen und blicken verträumt aufs türkisblaue Meer. Der Ausflug zu dem berühmten Samui-Archipel, hatte zwar einiges zu bieten, aber letztlich reisen wir doch lieber ein wenig abseits des Massentourismus. Dafür eignet sich das Rad schließlich wunderbar.
Zurück auf dem Festland.Endlich ein Campingplatz am Strand.
Es ist so weit! Nach einem Jahr musste Dana nun ihren ersten Schlauch wechseln.🪛🔧🧑🔧 Wir konnten zwar kein Loch finden, aber scheinbar ist der Schlauch um das Ventil herum bei all der Hitze porös geworden, so dass Dana immer wieder sehr langsam Luft verlor. 🚴♂️💨
Da geht er dahin: Der erste defekte Schlauch.Was für ein Zeltplatz…… mit Blick auf einen See …… und leckerem Essen direkt am Zelt.
Mit frischem Schlauch sind wir nun ein zweites Mal in Thailand und haben ca. 3 Wochen Zeit. Gleich am ersten Abend im Land fanden wir einen traumhaften Campingplatz mit Überdachung für unser Zelt und frisch gekochtem Abendessen für uns!⛺
Boxenstopp: Schnell ein kühles Getränk.Radeln bis zum Sonnenuntergang.
Dann ging es mit dem Zug weiter nach Ayutthaya, der ehemaligen Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs (von 1351 bis 1767) und im 18. Jahrhundert die wichtigste Metropole der Region. Ursprünglich wurde die Stadt von den alten Khmer gegr0ündet und im Jahr 1351 zur Hauptstadt des siamesischen Königreiches. Uns beeindruckten einmal mehr die alten Tempelanlagen, die Kraft der Natur und die vielen Chedis (die spitzen Gebäude in den Tempelanlagen).
Wat Phra Si Sanphet: Hier liegt die Asche von König Ramathibodi II. und seinem Vater (15. Jhd.).Ayutthaya hat viele Tempel…… und unzählige Buddhas.Die Erschaffung.Chedis finden sich in vielen buddhistischen Tempeln in Thailand. Der liegende Buddha in Wat Lokaya Sutharam.1. Merkmal des Buddhas: Seine Fußsohlen sind so weich wie der Brustpanzer einer Schildkröte.Merkmal Nr. 11: Gülden leuchtet der Körper, wie Gold erglänzt seine Haut.
Wir schreiben das Jahr 2565 B.E. (Buddhist Era). Ganz ohne Zeitmaschine oder Wurmloch haben wir einen Zeitsprung von statten 543 Jahren gemacht… Und zwar ganz einfach: In dem mehrheitlich buddhistischen Thailand begann die Zeitrechnung mit dem Todesjahr von Siddharta und der war eben über 500 Jahre früher als Christus unterwegs.
Es herrschen 30 Grad, 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, dazu lockt überall wahnsinnig scharfes und leckeres Essen. Überraschend für uns: Der Straßenverkehr ist für Radelnde ganz passabel. Kein Hupen, kein Drängeln, viele Autos bremsen sogar, wenn wir Neulinge blöd auf der vielbefahrenen Kreuzung rumstehen. Und absolutes Neuland für uns: Linksverkehr! Wow. Wie aufregend.
Dana muss gleich mit einem Drachen spielen.Zeit für Mittagessen.Kaffeepause: Überall gibt es kleine Eiskaffee-Stände Linksverkehr geht erstaunlich gut.
Das Gute an einer Radreise war für uns bisher, dass wir ganz smooth von einem Land ins andere reisten. Während des Fahrens sahen wir, wie sich die Landschaft Stück für Stück änderte, aber auch den Wandel von Kultur und Menschen konnten wir in kleinen Portionen verdauen.
Und nun hat der lange Flug von Georgien nach Thailand also nicht nur einen Jetlag mit sich gebracht, sondern uns auch ungewohnt unsanft 8.000 km weiter in eine völlig neue Weltregion geschleudert.
Dennoch waren wir schnell begeistert. Denn neben unserem Hotel in Bangkok befand sich unweit die „Happy Street“, auf der wir uns jeden Tag mindestens drei mal an diversen Streetfoodständen mit Köstlichkeiten eindeckten. Es war nicht einfach herauszufinden, was wir da eigentlich bestellten oder aßen, aber meistens war es sehr lecker … oft allerdings auch sehr, sehr scharf.🌶️🥵
So viele süße Leckereien.In der „Happy Street“ gibt es alles, …… um uns happy zu machen.
Da unser Gepäck und unsere Räder nicht sofort mit unserem Flug ankamen, verbrachten wir unsere erste Zeit in Thailand etwas nervös. Unser Gepäck tauchte zum Glück schnell auf, aber unsere geliebten Räder blieben verschollen. Und tatsächlich kamen sie erst nach 4 Tagen, abends um 22 Uhr an. Weil wir am nächsten Tag unser Hotel verlassen mussten, machten wir uns also ans nächtliche Zusammenbauen unserer Bikes. Und es kam, wie es kommen musste… wir benutzen tatsächlich das erste mal unsere Luftpumpe (ja, wir hatten bisher nie einen Platten!) und zerstörten dabei Danas Französisches Ventil. 🙈 Entsetzt stellten wir fest, dass wir zwar 2 Ersatzschläuche für Ankes Rad, aber keinen passenden für Danas dabei hatten (Anke hat die viel praktischeren Autoventile). Welche Schmach! Wir haben so viele Ersatzteile, aber nicht den passenden Schlauch für Danas Felge.
Am Ende haben wir auch dieses Hindernis schnell gelöst und konnten schließlich mit einem neu erworbenen Schlauch (No Problem in Bangkok) unsere Südostasien Tour beginnen.
Sightseeing in Bangkok.Mit dem Boot geht’s am schnellsten durch die Mega-Metropole.Der liegende Buddha…… in Wat Pho.Blick vom Wat Saket (dem Goldenen Berg).
Start in Thailand – Bis zu den Dinos
Nach Georgien empfanden wir den bangkoker Verkehr regelrecht erholsam. Ja, wirklich. Selbst der Linksverkehr war uns lieber, als das penetrante georgische Gedränge. Unser Weg Richtung Kambodscha führte uns fröhlich über große und kleine Straßen. Super Asphalt, keine Schlaglöcher, an der Seite meist ein Seitenstreifen für Mopeds und Fahrräder und das Beste: niemand drängelt, alle sind rücksichtsvoll. Warum ist der Straßenverkehr in Thailand so friedlich? Was ist das Geheimnis? Selbst nach Starkregen gaben die Autofahrer sich Mühe langsam an uns vorbeizufahren, um uns nicht das Pfützenwasser, um die Beine zu spritzen. Wow!
Das neue Klima in der Ferne bringt nun auch einen neuen Rythmus mit sich. Es wird einfach wahnsinnig schnell dunkel. Punkt 6 Uhr ist es finster. Wenn wir unser Zelt noch vor der Mückenstechzeit – also der Dämmerung aufbauen wollten, kämen wir ganz schön in Zeitstress, denn neben der Zeltplatzsuche und dem Aufbau kommt immer noch die Wasserbesorgung hinzu (zum Trinken und Waschen). Alles in allem brauchen wir dafür mindestens eine Stunde. Da die Preise von kleinen Gästehäusern und privaten Hotels relativ günstig sind, haben wir schnell angefangen, uns diesen Luxus zu gönnen. Und bei den Temperaturen geniessen wir eine Dusche am Abend doppelt. Einmal sind wir in Thailand per Zufall auf einem tollen Campingplatz gestoßen und dabei stellten wir einmal mehr fest, wie sehr wir unser Zelt ins Herz geschlossen haben… besonders wenn eine Dusche in der Nähe ist. 😉
Was für ein toller Campingplatz.Da bleibt sogar noch Zeit zum Entspannen.
In Pattaya am Meer gönnten wir uns bereits nach 2 Tagen radeln ein Hotel mit Riesenpool, weil das unter anderem auf Ankes Geburtstagswunschliste stand. Zum Geburtstagswochenende hatte Anke sowieso einige Wünsche frei: Ganz oben stand (neben dem Pool) ein Dino-Park. Offiziell eigentlich ein botanischer Garten, aber die meisten Besucher:innen sind wohl – wie wir – weniger der Pflanzen wegen gekommen, sondern um die vielen Figuren, die den Park bevölkern, zu bewundern. Lange strolchten wir durch die riesigen Urzeitechsen. Anke hatte als Vorbereitung im Flugzeug extra noch den neuesten „Jurassic World“ Film gesehen. Fun Fact: Die Legende des Botanischen Gartens besagt, dass einst nur ein Triceratops im Kakteenbereich stand und bei dem – oh Wunder – alle Besucher:innen ewig verweilten (anstatt die Kakteen zu bestaunen) und so wurden nach und nach neue Dinos angeschafft. Heute zieren den Park 814 Uhrzeittiere aus 230 Spezies.
Ob Anke zu viel „Jurassic World“ gesehen hat?Aber Dana kann auch gut brüllen.Ein paar Pflanzen gab es zwischen all den Dinos, schon zu sehen.Anke schreckt vor nix zurück.Nun ja, …… wir hatten Spaß.
Nach all dem tierischen Spaß, ging es abends zum Geburtstagsdinner mit Sushi – auch ein Wunsch des Geburtstagskindes. So lässt es sich doch schön älter werden: Pool, Dinos und Sushi.
Und natürlich durfte auch eine Massage nicht fehlen, die wird in Thailand schließlich überall angeboten. Das ist ja nun wirklich das Paradies für Radreisende: Die müden Muskeln und den geschundenen Körper verwöhnen lassen. Allerdings haben es die Massagen auch in sich. Sehr oft mussten wir an das Känguru (von Marc-Uwe Kling) denken, das von der Geschäftsidee, Leute für Geld zu verprügeln, ganz angetan war. Denn nach einer Stunde Gefalte und Verrenkungen fühlten wir uns definitiv nicht mehr sicher auf den Beinen. Und den Part mit den Druckpunkten an Gedärmen und Blase machen wir bestimmt nicht noch mal.😫
Alles in allem haben wir unsere ersten zwei Wochen Thailand sehr genossen. Wir fuhren am Meer Richtung Kambodscha, hatten schöne Übernachtungen, easy Verkehr und leckeres Essen. Bereits jetzt freuen wir uns, nach Laos ein weiteres Mal hier durchzuradeln.
Kambodscha – Radeln bei den Khmer
Bevor wir nach Kambodscha fuhren, checkten wir ein letztes Mal die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes und da steht doch tatsächlich: „Straßen sind mit wenigen Ausnahmen in schlechtem Zustand. Von Fahrten mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad wird aus Gründen der Verkehrssicherheit abgeraten … “ Na toll. Wir wollten da trotzdem durch.
Mit dem Zustand der Straßen hat es zumindest im Süden des Landes nicht ganz unrecht. Kaum hatten wir die Grenze überquert, wechselte die Fahrbahn alle 300 m von gut asphaltiert, über Schotterpiste, bis hin zu tiefen Schlaglöchern etc. in einem wilden, nicht nachvollziehbaren Flickenteppich. Wie konnte das geschehen? Wird hier immer nur ein paar Meter die Straße gebaut? Anfangs war der Verkehr noch sehr ruhig, doch je näher wir der Hauptstadt Phom Penh kamen, desto mehr Lastwagen und Baufahrzeuge kamen hinzu. Ein riesiges Problem für uns: Nicht nur der Zustand der Wege, sondern der damit einhergehende Staub an manchen Stellen. Abends waren wir – dank der traumhaften Kombi aus Schweiß und kontinuierlichem Staub – immer schön einpaniert und selbst in den Zähnen knirschte es. Zum Glück gab es immer Duschen, auch wenn sie meist kalt waren.
Posen am Grenzübergang. Eine netter Bungalow zum Übernachten für uns.Die Straße des Grauens.Ganz schön staubig.
Nachdem uns Thailand mit seiner guten Infrastruktur verwöhnt hatte, waren die ersten Tage in dem knapp 17 Millionen Einwohner:innen-Land eine Herausforderung für uns. Nun gut, es ging auch drei Tage durch den Regenwald, wir sehnten uns zwischendurch sehr nach den thailändischen Eiscafé-Pausen zurück.
Auch das tägliche Essen wurde herausfordernder. Zwar haben die kleinen Kantinen am Straßenrand oft diverse Töpfe aufgereiht, in die wir vor der Bestellung reinschauen konnten, dennoch war es für uns nicht immer ersichtlich, was wir da eigentlich aßen, auch wenn es oft lecker war. Dennoch stocherten wir öfters in unserem Essen herum und waren heilfroh, wenn ein Hund oder eine Katze in der Nähe herumlungerten, denen wir Innereien oder Knorpelstückchen zuwerfen konnten (aber auch die wollten nicht immer unsere Reste 🤔). Aber immerhin fanden wir heraus, dass ein Mahl, das hauptsächlich aus gehacktem Ingwer bestand, für uns ganz lecker war.
Das Ingwer-Gericht aus den Töpfen war oft die Rettung.Sonst gab es oft Allerlei aus dem Topf.Manchmal rettete sich Anke mit einem gekochtem Ei zwischendurch.Und wieder Ingwer (re.).
Ausgehungert in Phon Penh
Als wir nach einer Woche endlich in Phnom Penh ankamen, haben wir uns in der großen Stadt wie die Ausgehungerten auf jedes Restaurant (mit englischer Speisekarte) gestürzt. Wow, die Woche in Kambodschas sehr abgelegenen Süden, scheint ordentlich an unseren Knochen genagt zu haben, ohne dass wir es so richtig bemerkt hatten. Unser Glück endlich wieder vor definierbaren Essen zu sitzen, war unendlich groß. Unser Geldbeutel hat dabei zwar ordentlich gelitten, aber es tat unheimlich gut, denn wenn man weiß, was man bestellt ist die kambodschanische Küche eigentlich ganz lecker. Sie liegt irgendwo zwischen vietnamesisch, chinesisch, laotische, thailändisch und (wegen der Kolonialgeschichte) auch mit Einflüssen aus Frankreich (Baguette und Croissants).
Nachts schlendern wir durch Phnom Penh.Balkan-Beats in der Rooftop-Bar.Drag Show in der Homo-Bar.
Letztlich war die Hauptstadt für uns eine emotionale Herausforderung. Auffällig waren die vielen älteren, alleinreisenden Männer, die wir überall sahen. Als wir eigentlich einen lustigen Abend in einer Schwulenbar verbringen wollten und uns über die Drag-Show freuten, war der Anblick von blutjungen Jungs, die sich an die Ü60-Männer schmiegten, irgendwie nicht mehr so heiter. Genauso wenig wie die Vorstellung, dass in den „Hetero“-Bars und Clubs ja genau das Gleiche mit den jungen kambodschanischen Mädchen vor sich ging. Unsere Internet-Recherche dazu war deprimierend. Die Suche nach „Prostitution in Kambodscha“ brachte von 5 Einträgen einen seriösen Artikel (!!!) über die Situation im Land. Die anderen 4 waren Reiseblogs von westlichen Männern, die sich gegenseitig Tipps gaben, welche Codewords man bei der Massage benutzen muss, um zum „Happy End“ zu gelangen, ebenso wo man besonders kleine und junge Opfer finden kann. Uns ist das doch deutlich aufs Gemüt geschlagen. Auch der Ausflug auf eine Rooftopbar im 32. Stock, konnten wir nur teilweise genießen. Die aufgetakelten Expads und Touristen, die in einer völligen Parallelwelt fernab der zum größten Teil armen Bevölkerung feierten und überteuerte Cocktails tranken, überforderten uns. Auch wenn wir das Balkanbeatskonzert in seiner Absurdität an diesem Ort dann doch irgendwie genossen.
Immer wenn wir ein neues Land befahren, suchen wir uns Podcasts über die Geschichte und Politik des Landes heraus. So hörten wir auf dem Weg nach Phnom Penh auch viele eindrückliche Berichte zu den Khmer Rouge. Und natürlich redeten wir viel über das Gehörte. Als wir dann in der Hauptstadt ankamen, merkten wir schnell, dass uns diesmal die Kraft fehlte, uns die Killing Fields oder Foltergefängnisse anzugucken.
Auf nach nach Angkor Wat
Nach 3 Tagen Hauptstadt, stiegen wir schließlich frisch gestärkt auf die Räder Richtung Siem Reap. Uff, welche Erleichterung. Der Weg zwischen den beiden größten Städten des Landes war sehr viel besser ausgebaut. Die Straße komplett asphaltiert! Juhu! Mit weniger Kraftverbrauch ging es schneller voran und auch der Staub blieb fern. Obendrein wurde das Essen für uns deutlich besser, so dass wir wesentlich weniger erschöpft nach 5 Tagen und 330 Kilometern in Siem Reap ankamen. Auf den Ohren während der Fahrt diesmal, alles über das untergegangene alte Khmer-Reich. Wir versuchten auch Lara Croft als Vorbereitung zu sehen, da einige Szenen in Angkor gedreht wurden (im Tempel Ta Prohm). Nur haben wir es nie geschafft, den Film zu Ende zu sehen (vielleicht sind Hollywood Blockbuster nicht die beste Recherche 🤪). Einfach nur wahnsinnig gut auszusehen und alles niederzuballern, war uns dann doch zu wenig Handlung.
Dennoch waren wir aufgeregt Angkor Wat endlich zu sehen, vor allem weil Dana auch noch Geburtstag hatte und sage und schreibe 40 wurde. Und das zelebrierten wir in der berühmten Ruinenstadt.
Als UNESCO-Kulturerbe ist die riesige Tempelanlage wirklich eine Sehenswürdigkeit der Superlative. So ist Angkor Wat der größte Tempel der Welt. Dabei hat der Bau gerade mal 28 Jahre gedauert… Und wir reden hier über das frühe 12. Jhd.
Angkor (die Hauptstadt des Khmer Reiches) war die größte vorindustrielle Siedlung der Welt – mit knapp einer Millionen Einwohner:innen (Zum Vergleich: 1150 lebten in Paris schätzungsweise gerade mal 50.000 Menschen). Es gibt (neben dem in der heutigen Landesflagge abgebildeten Angor Wat) über 1.000 weitere Tempel, wobei viele hinduistisch waren, obwohl später auch buddhistische Könige auf dem Thron saßen, die teilweise alte Tempel umwidmeten, aber auch neue errichteten.
Der Blick über Angkor Wat.Hach, die Natur.Tag 1: Mit Guide.Tag 2: Allein mit dem Rad.Kannten die alten Khmer etwa Dinos?
Aber nicht nur die Tempelbauten zeugen von der damaligen Baukunst. Auch das komplexe Wassermanagement mit Gräben, Kanälen und riesigen Wasserauffangbecken zeigen, wie komplex die riesige Stadt damals schon war. Statt einer einzigen Reisernte konnte so bis zu dreimal im Jahr geerntet werden.
Am ersten Tag buchten wir eine Tour und bekamen ein Tuk-Tuk mit Fahrer und einen persönlichen Guide den ganzen Tag nur für uns. Ganze 9 Stunden erkundeten wir diverse Tempel, stromerten durch überwucherte Mauern und bewunderten detailreiche Fresken. Dabei hatten wir gerade mal die kleine Runde absolviert. Also erkundeten wir am zweiten Tag weitere Tempel auf eigene Faust per Fahrrad. Die Fotos stehen für sich: es war schlicht fantastisch und beeindruckend.
Massentourismus in Zeiten von Corona
Als wir den Donauradweg im Hochsommer radelten und uns oft mutterseelenallein auf Campingplätzen wiederfanden, rätselten wir noch, ob das wirklich alles mit Corona zu tun hat. In Angkor ist es nun erschreckend deutlich für uns geworden, wie krass der Tourismus weiterhin eingestürzt ist. Zur Zeit werden circa 35 Prozent der Tickets in Angkor verkauft, im Vergleich zu vor Corona. Die großen Hotelketten haben teilweise immer noch komplett geschlossen oder nur eine Etage geöffnet. Für uns ist das natürlich Wahnsinn. Wir waren in einigen Ruinen auch mal alleine und selbst in den bekannteren Tempeln war kaum etwas los. Für die Bevölkerung ein Desaster. Viele haben während des Lockdowns die Stadt verlassen und sind beispielsweise auf die Farmen von Verwandten gegangen. Aktuell sind es vor allem die chinesischen Besucher:innen, die fehlen. 2019 machten diese 40 Prozent der ausländischen Ticketverkäufe aus. Unser Guide meinte, es kommen jetzt vor allem junge Touristen. Wir haben das als Backpacker und Reisende wie uns übersetzt, die nicht das ganz große Geld in die Kassen spülen.
Wir haben allerdings unser Bestes getan, und sind das erste Mal auf unserer Reise auf einem Markt schwach geworden und haben uns mit diversen Hosen und Hemden eingedeckt. Unter anderem auch, weil wir lange Sachen zum Radeln brauchten. Die Sonne brennt hier so erbarmungslos, dass Beine, Hals und Nacken anfingen unschöne Blasen zu werfen. Aber ehrlich gesagt, wurde ein Großteil der Klamotten aus dem einfachen profanen Grund gekauft: „Oh das sind ja schöne Farben und Muster.“
Übrigens wurde in Siem Reap die Zeit des Lockdowns gut genutzt und beispielsweise Straßen asphaltiert, Gehwege gebaut, aber auch in ein neues Abwassersystem investiert. Wenn alle Touris weg sind lassen sich ja wunderbar die Straßen aufreißen.
Zelten am Tempel.Danas neues Lieblingsessen: Frittierte Banane.
Der Weg nach Laos verlief zum Jahresende relativ ereignislos. Wir genossen unser neues langärmliges und auch langbeiniges Reiseoutfit, das uns vor den brennenden Sonnenstrahlen schützte. Nur der Mund litt nach wie vor sehr (auch die Lippen können verbrennen). Letztlich haben wir es in Kambodscha einmal geschafft zu campen – auf einem Gelände einer buddhistischen Schule. Sehr zur Freude der kleinen buddhistischen Schüler.
Kambodscha war ein ganz schöner Ritt. Von 21 Tagen im Land sind wir 16 Tage geradelt und haben dabei insgesamt 1.070 km zurückgelegt. Puh. Kein Wunder, dass wir am Ende ganz schön erschöpft waren. In Laos wollen wir es etwas ruhiger angehen …
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Wir haben umgesattelt! 🤪 Okay, okay nur 4 Tage, aber das war eine fantastische Erfahrung mit satten 60 km/h durch die laotische Landschaft zu knattern.⛰️🛵🌴
Dana fand es sehr cool mit Motor unterm Hintern.Sogar über den Mekong ging es mit dem Moped.Mit Motor ist es einfacher über die Berge.
Letzte Woche sind wir erst mit dem Rad entlang des Mekong bis in die drittgrößte Stadt des Landes gestrampelt – Pakse. Kaum angekommen, rannten wir (wie viele andere europäische Touris) in einen Mopedverleih.
Von Pakse führte uns die kleine halbautomatische Honda rund 350 km ins Bolaven-Plateau. Die bis zu 1.200 Meter hoch gelegene Ebene ist nicht nur landschaftlich ein absolutes Highlight, sondern auch für den florierenden Kaffeeanbau bekannt. Fun Fact: Oft wird Kaffee aus dieser Region in Europa als vietnamesischer Kaffee verkauft. 🧐
Arabica, Robusta oder doch Liberica?Die frische Kaffeekirsche schmeckt eher süßlich. Mitten in der Agroforstwirtschaft: Neben Kaffee … … wird auch Maniok angebaut …… und Bananen, Mango oder Erdnüsse.Anke checkt die getrockneten Bohnen.Noch eine letzte Hülle entfernen, bevor die Bohne endlich geröstet wird.
Und noch eine erschütternde Superlative: Im Vietnamkrieg war diese Region eine der am stärksten bombardierten von den USA, da hier der Ho-Chi-Minh-Pfad (Versorgungsroute) hindurch führte, so wurden fast alle Ortschaften komplett zerstört. Heute geben lokale Landwirte Führungen über ihre Agroforst-Kaffeeplantagen und versteckte pittoreske Wasserfälle laden zu Erkundungstouren in das 10.000 km² Gebiet ein.
Lesben, die auf Wasserfälle starren.Ganz versteckt: Tad Tayicseua.Der höchste Wasserfall Laos (120 m): Tad Fane Der Blick in der Kaffeepause.Tad Hang.
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Happy New Year! 🎉🚵♂️🚵🎉 Wow, für uns ist ein unglaubliches Jahr zu Ende gegangen. Am 20.1.2022 begann unsere fantastische Reise. Sie führte uns satte 9.282 km durch Europa und Asien.
Ein Jahr Weltreise in Bildern:
Auch wenn noch weitere Monate auf uns warten, haben wir zum Jahresende mal eine kleine Statistik erstellt:
Was alles so kaputt ging:
Außerdem aßen wir schätzungsweise 24 kg Haferflocken zum Frühstück 🌾🥣 und hatten unzählige nette Begegnungen mit anderen Reisenden und Locals.
Wir sind unglaublich dankbar für die unterstützenden Spenden und jede Hilfe, die wir unterwegs erhalten haben. Wir hatten so viele interessante Gespräche, bekamen immer wieder Tipps von Anwohner:innen und fast täglich haben uns Passant:innen (ob groß oder klein) freudig zugewunken. 🙋🏻🙋🏼🙋🏽♀️🙋🏾♀️🙋🏿♂️🙋🏿♀️
Unsere bisherige Route:
Die meisten Höhenmeter waren mit ca. 10.000m in Montenegro.In der Türkei nahmen wir dann auch mal den Bus.Auch in Asien liegen bereits 1.560 km hinter uns.
Es ist unfassbar für uns, dass wir in der ganzen Zeit nur zwei sehr harmlose, unangenehme Begegnung hatten. Obwohl wir so viele Stunden auf der Straße verbrachten und nächtelang allein im Freien schliefen. Es macht uns Mut, in all den Ländern so viel Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit erlebt zu haben, unabhängig von vorherrschender Politik, verbreiteter Religion oder aktuellen Krisen. Vielen Dank an euch, an alle Unterstützer:innen! Wir wünschen ein mutmachendes Neues Jahr. 🎉🌈🕊️
Goodbye Kambodscha! 🇰🇭👋 Wir sind am 24.12. noch schnell nach Laos gefahren und verbringen nun Weihnachten und Silvester auf einer der „4.000 Inseln“ (Si Phan Don) mitten im Mekong. Hier an der südlichen Spitze des Landes hat der Mekong mit satten 14 km (!) seine breiteste Stelle… und das sieht einfach fantastisch aus.🤩🏞️
Somphamit Wasserfälle.
So schlenderten wir bereits bei strahlendem Sonnenschein über unsere kleine Insel Don Khon, staunten über die Stromschnellen und Wasserfälle, genossen Weihnachtscocktails und kitschige Sonnenuntergänge.
Merry X-Mas.Überfahrt nach Don Khon.Wir sind so begeistert, da muss sich Anke sogar selbst die Landschaft erklären.
Der Weg von Siem Reap nach Laos hat uns ganz schön Kraft gekostet – staubige Straßen, wenig Infrastruktur und die dritte Woche mit täglich über 70 km.
Zum Schluss wurde es wieder staubig in Kambodscha.Für die Motivation: Die tägliche Portion Eiskaffee.Mittag am Straßenrand.Na dann: Mahlzeit!Pause im Minimarkt – Hauptsache Schatten.Noch ein letzter Kaffee vor der Grenze.Tuk Tuk mit Haushaltswaren.Typisches Stelzenhaus.Und, was ist das? Schnaps, Benzin oder Limo?
Aber zum Glück ist gerade Heu- und Maniok-Ernte. So konnten wir uns ab und zu an einen kleinen Traktor hängen und uns ganz entspannt ziehen lassen. 🚜 🚴♀️🚴♂️ Jetzt ist jedenfalls erstmal Relaxen auf den Mekong-Inseln angesagt.🧘🧘♂️
Maniok-Zeit.Üblicher Traktor.Zum Trocknen landet der Maniok auch mal am Straßenrand.20km/h, dank netter Landwirte.
Angkor Wat! 🤯 Was für spektakuläre Tempel. Wir haben letzte Woche ordentlich Gas gegeben, um endlich Angkor Wat zu erreichen. Die Region Angkor (in der Nähe von Siem Reap) bietet viele fantastische Ruinen aus dem alten Khmer Reich (9. bis 15. Jhd.).
Da hatten wir wohl noch Lara Croft im Kopf.Angkor Wat – Wahrzeichen der Khmer.Mit Guide durch die Geschichte Kambodschas.
Zur Vorbereitung haben wir nicht nur einige Podcasts gehört, sondern auch den alten „Tomb Raider“ Film (2001) mit Angelina Jolie als Lara Croft geschaut, die wild in Ta Prohm wütet. Wir dagegen waren in diesem buddhistischen Tempel aus dem späten 12. Jhd. ganz verblüfft von der Kraft der Natur. Denn hier erobern mittlerweile riesige Bäume mit Brettwurzeln die Hinterlassenschaften alter Zivilisationen zurück.
Tag Sim – ganz versteckt.Ta Prohm: Die Natur gewinnt.Anke erkannte die Brettwurzeln sofort.
Ganze zwei Tage zogen wir durch die zahlreichen Tempelanlagen. Staunten über alte Zivilisationen, ausgeklügelte Bewässerungssysteme und detailreiche Baukünste. Sogar den Sonnenuntergang konnten wir von Phnom Bakheng genießen.
Zum Sonnenuntergang trafen sich dann doch viele Touris.Führung durch die Anlagen…… am ersten Tag mit Tuk Tuk.Danach ohne Begleitung mit Rad.
Obendrein ist in dieser (Post)-Pandemie-Zeit der Tourismus in Kambodscha noch immer sehr verhalten (es fehlen unter anderem die Massen aus China), so dass wir teilweise in kleineren Tempeln ganz alleine die Stille genossen. Wahnsinn! Was für eine wunderbare Erfahrung! 😍
Und zum Schluss noch ein paar Posen. 😂 Ergab sich irgendwie…
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Puh. Das war anstrengend. 6 Tage strampelten wir von der Grenze Kambodschas bis nach Phnom Penh. 🇰🇭 Über staubige Straßen, vorbei an beeindruckenden Tempelanlagen und Mitten durchs abgelegene Land – weit weg von anderen Reisenden. Wir wagten uns an allerlei Local Food und erhielten einige (nicht immer genießbare) Überraschungen.🐽🐓🥘 Dank der Cholera-Impfung (der absolute Geheimtipp gegen Verdauungsprobleme) vertragen wir bisher sogar unsere tägliche Portion Eiskaffee vom Straßenrand und das Omelett mit Meeresfrüchten zum Abendessen.
So viel frisches Obst.Was das wohl ist?Eiskaffee am Straßenrand.Frische Ananas im Minimarkt. Lecker!Endlich mal vegetarisch.Und abends in eine kleine Pension.Mittagspause. Was es heute wohl gibt?
Umso glücklicher kamen wir in der Hauptstadt an und stolperten so gleich freudestrahlend in eine Homo-Bar. Cocktails, schwule Männer (weit und breit keine Lesbe zu sehen🤔) und sogar eine wilde Drag Show. 😃💃Obendrein stürzten wir uns gierig in die Großstadt-Restaurants mit englischsprachigen Karten und internationalen Leckereien.🥞🍝
Äthiopische Küche in Phnom Penh.Mh. Nudeln und Tofu.In der Homo-Bar.Phnom Penh bei Nacht.
Kambodscha ist für uns verwirrend, berührend und gleichzeitig total beeindruckend. Wir beschäftigen uns viel mit der grausamen Geschichte der Rote Khmer, beobachteten in Phnom Penh argwöhnisch die vielen alten, weißen Männer in Bars mit jungen einheimischen Frauen (oder Männern) an ihrer Seite. Und staunten auf dem Land über die von Bäumen überwucherten, detailreich verzierten Tempelruinen.
Ups. Da haben unsere Räder Besuch.
Und nun kümmern wir uns um unsere Räder, bevor wir morgen ein wenig erholt Richtung Angkor Wat aufbrechen.
Was für eine Erfahrung. Thailand hat uns total überrascht. 😎🎉 Vor dem Abflug aus Georgien fragten wir uns: Wie wird es wohl?
Die Antwort: Großartig! Das Fahren ist einfach entspannt. Zwar schwitzen wir bei kontinuierlichen 30 Grad ganz schön (unfassbar wie viel Flüssigkeit wir so verlieren können 🥵), aber in keinem bisherigen Land haben wir uns so sicher gefühlt – auch im Straßenverkehr!
Willkommen im Paradies.Auf der „Bike Line“ ist wirklich genug Platz für uns.
War Georgien das Land des Hupens und Drängelns, ist Thailand das Land des Bremsens und der Rücksicht. Egal wie doof wir auf einer Schnellstraße rumeiern, es wird fast nie gehupt. Außerdem gibt es auf großen Straßen extra eine „Bike Line“ für Mopeds und Räder.
Nicht mehr weit bis Kambodscha.
Obendrein gönnen wir uns jeden Tag frisches Streetfood und tropische Früchte. Und abends können wir sogar günstig in einem kleinen Hotel schlafen, da müssen wir uns nicht vor den großen Schlangen fürchten. Alles in Allem ist Thailand für uns das optimale Rad-Reiseland, gerade für Frauen. 🚴♂️🌴🚴♂️🏖️
Kurz mal ne Kokosnuss schlürfen…… oder doch lieber im klimatisierten Café sitzen?Ungewohnte Toppings für ein Eis.Mh … Frische Ananas.Ein kleines Hotel…… sogar mit Pool.
Heute überqueren wir die Grenze nach Kambodscha, aber in knapp 2 Monaten kommen wir zurück und entdecken dann auch den Norden.
Kaffeepause…… am Strand.Fast in Kambodscha.
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